cubedays 2007: Treffen am rauschenden Fluss
Das waren Sie also, die cubedays2007. Unkonventionell. Spannend. Erfolgreich. Und zunächst zumindest auch außerordentlich gefährdet. Monatelange Vorbereitungen drohten in einem Chaos aus Kälte und wochenlangem Dauerregen ergebnislos zu versacken. Doch dann, kurz bevor ein wenig interessanter Plan B gegriffen hätte, in diesem Moment besannen sich die Wettergötter eines Besseren und schenkten uns zwei wundervolle Tage mit Sonne und Spätsommer satt.
So konnte das ungewöhnliche Camp wie geplant stattfinden. In den Chilloutzelten der Fußballnationalmannschaft am Rande des Nichts. Zwischen Waldrand und rauschendem Fluss. Ganz in der Nähe des kleinen und hilfsbereiten Hennersdorf, dessen Freiwillige Feuerwehr jene Lagerfeuer anheizte, die am Eröffnungsabend das Motto des Kongresses in die Dunkelheit loderten: See the beduin fires@night! Willkommen dort, wo die Ruhe zuhause ist.
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Kühl umschloss die Dunkelheit die orange leuchtenden Zelte, in deren Schutz der Eröffnungsabend seinen Lauf nahm. Von gutem Essen vom Grill und sächsischem Wein befördert, dauerte es nicht lang, bis sich die Gespräche entspannen. Über Strategien im Netz, Auflagen und Technik. Den Alltag eben, dem sich die 40 Teilnehmer an diesem Abend kurz entzogen haben. Stimmengewirr im Zelt. Begleitet draußen vom Knacken der Holzscheite und dem ewigen Rauschen des Flusses. Die Nacht ist lang und sternenklar. Die letzten Gäste verlassen das Camp gegen zwei Uhr morgens. Die letzte Fackel erlischt halb drei und lässt die nasse Wiese silbrig glänzen.
Der Morgen beginnt mit strahlendem Sonnenschein, der sich schnell und voller Kraft durch den Morgennebel des Tals frisst.
Schon gegen halb zehn schmeckt die Luft nach Spätsommer. Die Heizungen im Zelt summen auf halber Kraft. Wenig später öffnen wir die Zelte komplett. Nach einem Frühstück im Freien startet der Kongress. Die Welt ist keine Google, heißt es. Diskussionen entspinnen sich daran, zerfallen in Pro und Contra und vereinigen sich bei Fragen zu Geschäftsmodellen im Netz dann wieder. Zwischendurch Kaffee und Gedankenaustausch untereinander. Ungestört und ohne drängendes schnell, schnell. Erfahrungsaustausch braucht Raum und Zeit. Bei den cubedays ist beides Programm.
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Und so war es am Ende genau das, was es werden wollte. Ein Zukunftskongress der vom Gedankenaustausch lebt und genügend Freiheit zum Denken lässt. Und ein kleines Wunder für den ebenso kleinen Ort im Schatten der mächtigen Augustusburg war es auch. 25 Zeitungsverlage aus Luxemburg, der Schweiz und Deutschland werden wohl so schnell nicht wieder auf der kleinen Wiese zwischen Waldrand, Fluss und historischer Holzbrücke campen. Oder doch? Wir werden sehen.
Das Informationsmaterial zur Veranstaltung wird in den kommenden Tagen versandt werden. Fragen hierzu beantwortet Ihnen sehr gerne unser Office.




